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Auffangstation in Duaci



Die Auffangstation der Tierhilfe Antalya e.V. in (Duaci) Antalya

Seit August 2004 betreibt die Tierhilfe Antalya e.V. mit Sabine Sperlich in einem Vorort von Antalya eine kleine Auffangstation. Sabine hat hierfür ihr Haus mit großem Garten zur Verfügung gestellt. Rund 15 Hunde kann sie dort aufnehmen. Der große Garten ist unterteilt in verschiedene große Ausläufe. Mütter mit Welpen allerdings und kranke Hunde bekommen ihr eigenes Reich. Auch eine Quarantänestation und ein großes Katzenzimmer gibt es.

Sabine kümmert sich rund um die Uhr um die Tiere, die so sehr gut sozialisiert sind. Nicht nur untereinander sondern auch mit Menschen. Ist ein Tier krank, oder braucht es besondere Pflege, nimmt sie es auch mit ins Haus.

Die Bewohner der Auffangstation sind zum Großteil ehemalige Straßentiere, aber manchmal auch Abgabetiere. Manche wurden von Touristen zu Sabine gebracht, andere hat sie selbst gefunden auf ihren Fahrten zum Flughafen oder zum Tierarzt. Manchmal werden auch Welpen über den Zaun geworfen oder Hunde vor der Tür angebunden.

Sabine ist auch Ansprechpartner für ihre Nachbarn im Dorf. Sie wird um Hilfe gebeten, wenn ein privates Tier krank ist oder wenn es kastriert oder geimpft werden soll. Meist wird sie aber vor allem gerufen, wenn wieder irgendwo "ein Straßenhund stört und weg muss". Ist dann in unserer Auffangstation kein Platz, ist die Not groß. Denn allzu oft wird in der Türkei immer noch zu Gift oder anderen drastischen Maßnahmen gegriffen, um sich der ungeliebten Tiere zu entledigen.

Sabine sucht den Kontakt zu ihren türkischen Nachbarn und leistet wichtige Aufklärungsarbeit. Sie wirbt für die Duldung der kastrierten Straßentiere und ebenso für eine artgerechte Haltung. Es ist ein mühsamer, langer Weg, der viel Geduld erfordert. Manchen ist nicht klar, dass sie ihren Hund an einer viel zu kurzen Kette halten und so die Muskeln verkümmern, oder dass ein Hund rund um die Uhr frisches Wasser zur Verfügung haben muss oder dass er ein Dach gegen Regen und Sonne über den Kopf braucht. Vielen haben Vorurteile gegenüber Kastrationen oder können sich auch gar nicht leisten, weil sie kaum ihre eigenen Familie ernähren können. Solchen Familien bieten wir an, die Kastrations- und Impfkosten zu übernehmen.

Langfristig kann man die Situation der Tiere in der Türkei nur verbessern, wenn man vor Ort etwas verändert. Das wichtigste sind Kastrationen, denn nur so kann die Population der Straßentiere tatsächlich eingedämmt werden.

Um weiterhin kastrieren zu können, sind wir auf Spenden angewiesen. Eine Kastration kostet uns rund 60 Euro. Vergleichsweise wenig Geld, wenn man damit den Teufelskreis durchbrechen kann, aber viel Geld für uns. Auch der Unterhalt der Auffangstation, das Futter und die Tierarztkosten verschlingen weit über 1500 Euro im Monat.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit.

Bilder der Auffangstation


Auffangstation Duaci     Auffangstation Duaci     Auffangstation Duaci     Auffangstation Duaci     Auffangstation Duaci     Auffangstation Duaci     Auffangstation Duaci     Auffangstation Duaci     

 

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